#mehralsdagegen – Künstlerische Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung

 

„Was hat das mit mir zu tun?“ – Die Frage wird im Laufe des Theaterstücks der DG-Kurse des 8. Jahrgangs immer wieder gestellt. Die Frage betrifft die Veränderungen, die die 68er-Bewegung in internationaler, nationaler und regionaler Hinsicht bewirkte und inwiefern die Ziele und Themen von „damals“ auch heute noch von Bedeutung sind.

Die aufwändige Inszenierung durch Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs unter der Leitung von Doris Eulenstein und Anke Fisera im Forum der Karla-Raveh-Gesamtschule ist ein Teil einer fächerübergreifenden Auseinandersetzung mit der Zeit um 1968. In Kooperation mit vielen außenschulischen Partnern, darunter das Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster,  entstanden neben der Inszenierung des 8. Jahrgangs auch ein Schauspiel des Literaturkurses der Oberstufe und eine Ausstellung des Zusatzkurses Geschichte im Jahrgang 13 der KRG.

Für ihre ausdrucksstarke Inszenierung, die gekonnt Film- und Musiksequenzen mit Schwarzlichtpräsentationen und aufwändige Masken kombinierte, ernteten die Schauspielerinnen und Schauspieler der 8er-DG-Kurse tosenden Applaus. In beeindruckender Weise arbeiteten die Kurse das Phänomen der „68er“, speziell für die Schulen in Lippe, auf und übergaben bei dieser Gelegenheit, in Anlehnung an die Schülerproteste von 1968, eine Schriftrolle mit Forderungen und Wünschen an Schulleiter Bernd Hendig. Neben Fragen der Schulpolitik war auch der Wunsch nach Frieden besonders deutlich zu vernehmen. Die Parallelen zwischen dem Vietnamkrieg und den aktuellen Krisen und humanitären Katastrophen wurde zum Anlass genommen, dem Ruf nach Frieden und Freiheit mit John Lennons „Give peace a chance“ lautstark und optimistisch Gehör zu verschaffen.

Den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützen dankte neben Schulleiter Bernd Hendig auch Philpp Schmidt-Rhaesa als Koordinator für die kulturelle Bildung an der KRG, der besonders die verlässliche und langjährige Kooperation mit dem Landesprogramm „Kultur und Schule“, vermittelt durch den Kreis Lippe, betonte.

Die Ausstellung im Museum Hexenbürgermeisterhaus ist noch bis September 2018 zu sehen.

© D. Savvides 2018

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